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Zahnfleischtaschen: Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Wie eine Zahn­fleisch­ta­sche entsteht und wie Sie ihr vorbeugen können, erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.

Nahaufnahme einer Zahnreinigung beim Zahnarzt mit Zahnspiegel und Reinigungshaken an Zähnen.

Was sind Zahnfleischtaschen?

Zahn­fleisch­ta­schen entstehen, wenn sich das Zahn­fleisch vom Zahn löst und zwischen Zahn­wurzel und Zahn­fleisch­rand ein Spalt entsteht.

Gesundes Zahn­fleisch liegt eng am Zahn an – der natür­liche Zwischen­raum misst nur etwa 1 bis 3 Milli­meter und lässt sich ohne Probleme reinigen. Bei einer Entzün­dung rötet sich das Gewebe jedoch, schwillt an, blutet und verliert den festen Halt am Zahn. Dadurch vertieft sich die Furche und eine Zahn­fleisch­ta­sche entsteht.

Anfangs ist diese noch nicht stark vertieft und das Gewebe kann sich bei früh­zei­tiger Behand­lung voll­ständig erholen, sobald die Entzün­dung abklingt – zum Beispiel durch eine profes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung, eine verbes­serte Mund­hy­giene und die Entfer­nung der bakte­ri­ellen Beläge.

Je tiefer die Tasche aber wird, desto schwie­riger wird es, sie mit der Zahn­bürste oder Zahn­seide zu reinigen. Bakte­rien können sich dort dann unge­stört vermehren. Bleibt die Entzün­dung unbe­han­delt, kann sie deshalb vom Zahn­fleisch auf den Zahn­hal­te­ap­parat über­greifen und eine Parodon­titis auslösen. Hierbei werden nicht nur das Zahn­fleisch, sondern auch der Kiefer­kno­chen und das stüt­zende Gewebe ange­griffen. Es kann zu Zahn­lo­cke­rungen bis hin zum Zahn­aus­fall kommen.

Wichtig zu wissen

Zahn­fleisch­ta­schen verur­sa­chen häufig vorerst keine Schmerzen und bleiben deshalb oft lange unbe­merkt, bis erste Symptome wie Zahn­fleisch­bluten oder Mund­ge­ruch auftreten. Deshalb über­prüfen Zahn­ärzte bei Kontroll­ter­minen regel­mäßig die Taschen­tiefe mit einer feinen Messsonde.

Je früher Zahn­fleisch­ta­schen erkannt werden, desto besser lassen sie sich behan­deln. Wenn bei Ihnen also immer mal wieder Zahn­fleisch­bluten auftritt oder ein hart­nä­ckiger Mund­ge­ruch trotz Putzen bleibt, lohnt sich eine zeit­nahe Kontrolle bei Ihrem Zahnarzt.

Behandlung von Zahnfleischtaschen

In vielen Fällen bessert sich das Zahn­fleisch bereits deut­lich, wenn bakte­ri­elle Reize konse­quent entfernt werden.

Bleiben die Zahn­fleisch­ta­schen trotzdem sehr tief, kann Ihr Zahn­arzt auch einen kleinen chir­ur­gi­schen Eingriff vornehmen, die Zahn­fleisch­ränder vom Zahn lösen und dadurch alle Beläge und erkranktes Gewebe gründ­lich aus den Taschen entfernen. Weitere Infor­ma­tionen hierzu können Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Parodon­titis: Ursa­chen und Behand­lungs­mög­lich­keiten“ nach­lesen.

Damit sich nach der Behand­lung nicht erneut Bakte­rien ansie­deln, sollten Sie hier­nach engma­schi­gere Kontroll­ter­mine bei Ihrem Zahn­arzt vereinbaren.

Alltagstipps: Zahnfleischtaschen vorbeugen

Damit Zahn­fleisch­ta­schen gar nicht erst entstehen, sollten Sie in erster Linie unbe­dingt darauf achten, Ihre Zähne regel­mäßig und gründ­lich zu putzen. Denken Sie dabei auch an die Zahnzwischenräume.

Außerdem sollten Sie immer ausrei­chend viel trinken und am besten das Rauchen vermeiden. Wie der Glimm­ständel und Ihre Mund­ge­sund­heit zusam­men­hängen, erfahren Sie auch in unserem Blog-Beitrag „So schadet Rauchen Ihren Zähnen“.

Nicht zuletzt ermög­li­chen darüber hinaus die profes­sio­nelle Zahn­rei­ni­gung und die regel­mä­ßige Kontrolle durch Ihren Zahn­arzt ein früh­zei­tiges Erkennen und Behan­deln von Zahn­fleisch­ta­schen und parodon­talen Erkrankungen.

Möchten Sie gleich einen Termin verein­baren oder haben Sie weitere Fragen zum Thema? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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