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Mundgeruch durch Mandelsteine – was können Sie jetzt tun?

Haben Sie schon einmal von Mandel­steinen gehört? Was genau das ist und wann Sie etwas dagegen unter­nehmen sollten, lesen Sie hier.

Nahaufnahme eines offenen Mundes, der eine Mandelentzündung mit sichtbarem Tonsillenstein zeigt. Was sind Mandelsteine?

Ihre Gaumen­man­deln unter­stützen das Immun­system, indem sie Krank­heits­er­reger daran hindern, durch Mund und Rachen in Ihren Körper zu gelangen.

Um sie herum befinden sich dabei kleine Vertie­fungen und Hohl­räume, die manchmal mit Bakte­rien, Spei­se­resten und Zell­be­stand­teilen verstopft werden können. Wenn sich dieses Mate­rial fest­setzt und verhärtet, können kleine, weiß-gelb­liche Abla­ge­rungen – die Mandel­steine – in den Furchen entstehen.

Folgen durch Mandelsteine

In den meisten Fällen sind Mandel­steine harmlos, stellen keine Bedro­hung für Ihre Gesund­heit dar und müssen nicht behan­delt werden. Bei manchen Menschen gibt es gar keine Probleme und die Mandel­steine werden erst gar nicht bemerkt. Bei anderen Menschen riechen die Abla­ge­rungen hingegen unangenehm.

Aufgrund der Bakte­rien, die die Zell- und Nahrungs­reste zersetzen und Schwe­fel­ver­bin­dungen produ­zieren, können die Stein­chen sich nämlich durch unan­ge­nehmen Mund­ge­ruch oder einen üblen Geschmack im Mund bemerkbar machen, wenn sie an die Ober­fläche der Mandel gelangen.

Mit zuneh­mender Größe können Mandel­steine auch stär­kere Beschwerden wie zum Beispiel ein Fremd­kör­per­ge­fühl im Hals, Schluck­be­schwerden, Husten­reiz oder Würge­reiz, Schmerzen im Bereich der Mandeln, Hals­schmerzen und Ohren­schmerzen verursachen.

Ab wann zum Arzt?

In den meisten Fällen verschwinden Mandel­steine von selbst wieder, wenn sie beispiels­weise beim Husten oder Gähnen heraus­fallen. Treten Mandel­steine gele­gent­lich auf und verur­sa­chen keine weiteren Beschwerden, sind sie kein Grund zur Sorge und müssen nicht weiter behan­delt werden.

In bestimmten Fällen ist jedoch eine ärzt­liche Abklä­rung ratsam, zum Beispiel bei häufigem und beson­ders starkem Mund­ge­ruch, der trotz guter Mund­hy­giene bestehen bleibt, sowie bei anhal­tenden Beschwerden und Schmerzen, wieder­keh­renden Mandel­ent­zün­dungen, geschwol­lenen Mandeln oder auch Fieber. Ihr Arzt kann sich die Lage in Ihrem Mund ganz genau anschauen und die Mandel­steine behutsam heraus­drü­cken oder sie absaugen.

Mandelsteinen vorbeugen

Vorbeugen können Sie Mandel­steinen am besten, indem Sie Ihre Zähne immer gründ­lich und regel­mäßig putzen und auch Zahn­seide verwenden, um selbst die hart­nä­ckigsten Bakte­rien loszu­werden. Ebenso ist es sinn­voll, die Zunge regel­mäßig mit spezi­ellen Instru­menten zu reinigen. Wie das am besten gelingt, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag „Tipps und Tricks für eine gelun­gene Zungen­rei­ni­gung“.

Achten Sie außerdem darauf, ausrei­chend viel zu trinken, um den Spei­chel­fluss zu fördern. Weiterhin sollten Sie auf Alkohol und das Rauchen verzichten.

Zusätz­lich können auch sanfte Mund­spü­lungen oder das Gurgeln mit Salz­wasser oder Kräu­ter­tees wie Salbei oder Kamille dabei helfen, die Mandel­steine zu entfernen oder zumin­dest den Mund­ge­ruch zu neutra­li­sieren. Weitere hilf­reiche Infor­ma­tionen hierzu finden Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Tipps gegen Mund­ge­ruch“.

Nehmen Sie darüber hinaus auch die regel­mä­ßigen Kontroll­ter­mine bei Ihrem Zahn­arzt wahr, damit dieser Sie gründ­lich unter­su­chen und ausführ­lich beraten kann. Möchten Sie gleich einen Termin verein­baren oder haben Sie weitere Fragen zum Thema? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

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