Toter Zahn: Ursachen, Symptome und Behandlung
Zahnschmerzen können ganz schön aufs Gemüt schlagen – trotzdem: So lange der Beißer weh tut, ist er noch nicht abgestorben! Was Sie über einen toten Zahn wissen und wie Sie handeln sollten, erfahren Sie hier.
Was ist ein toter Zahn?
Die äußerste Schicht unserer Beißer, der Zahnschmelz, ist die härteste Substanz unseres Körpers. Damit können unsere Zähne dem enormen Druck beim Abbeißen und Kauen standhalten. Darunter liegt das knochenähnliche Dentin, welches wiederum von der inneren weichen Pulpa, dem Zahnmark, umgeben ist.
Dieses innere weiche Zahngewebe mit seinen Blutgefäßen und Nervenbahnen versorgt den betroffenen Zahn normalerweise mit lebensnotwendigen Nährstoffen. Bei einem toten Beißer ist das Zahnmark nun abgestorben und kann seine wichtige Arbeit nicht mehr leisten. In der Folge stirbt auch das Dentin ab. Mit der Zeit kann dann sogar der Zahnschmelz brüchig werden und der Zahn ausfallen.
Ursachen für tote Beißer
Für das Absterben eines Zahnes kommen mehrere mögliche Ursachen infrage. So kann zum Beispiel eine fortgeschrittene Karies dahinterstecken. Haben die Bakterien über tiefe Löcher die Pulpa erreicht, kann sich das darin befindliche Gewebe entzünden und der Nerv abgetötet werden.
Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis kann ebenfalls eine Zahnwurzelentzündung entstehen, die unbehandelt oder zu spät erkannt ein Absterben des Zahns verursachen kann.
Auch Verletzungen durch einen starken Schlag oder Unfall können dazu führen, dass ein Beißer beschädigt wird oder abbricht. Dies kann die Blutzufuhr zu den Blutgefäßen im Zahn unterbrechen oder den Nerv direkt schädigen und schließlich zum Absterben des Zahnnervs führen.
Symptome: Wie äußert sich ein toter Zahn?
Oftmals gehen einem toten Zahn Entzündungen voraus, die häufig starke Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Schwellungen des Zahnfleischs und im Mundraum auslösen. Hören die Beschwerden plötzlich auf, besteht jedoch kein Grund zur Freude. Die Ursache für die nachlassenden Schmerzen ist nämlich meist ein abgestorbener Zahnnerv, der keine Schmerzsignale mehr weiterleiten kann.
Tote Beißer können sich außerdem durch dunkle Verfärbungen – bräunlich, gräulich oder sogar schwarz – zeigen. Weiterhin kann der Zerfall im Inneren einen fauligen, unangenehmen Geruch aus dem Mund verursachen. Zusätzlich kann im weiteren Verlauf die Zahnstruktur brüchig werden. Dadurch können Teile des Beißers abbrechen.
Wie wird ein toter Zahn behandelt?
Das Absterben der Zahnsubstanz verläuft schrittweise. Wird die zugrundeliegende Entzündung frühzeitig erkannt, kann der Prozess – je nachdem, wie weit das Gewebe bereits zerstört ist – manchmal aufgehalten und der Zahn noch rechtzeitig gerettet werden. Es ist darum ratsam, so früh wie möglich zum Zahnarzt zu gehen, sobald Beschwerden auftreten.
Ist die Zahnstruktur noch intakt, kann eine Behandlung des Wurzelkanals durchgeführt werden. Dabei entfernt der Zahnarzt das entzündete Gewebe, reinigt den Wurzelkanal, desinfiziert und versiegelt ihn schließlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Was ist eine Wurzelbehandlung?“.
Der behandelte Zahn kann später dann zum Beispiel noch gebleicht oder auch mit einer Krone oder einem sogenannten Stiftzahn versorgt werden.
Kann der Arzt den Zahn nicht retten, muss er ihn entfernen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Beißer brüchig, locker oder dauerhaft infiziert ist. Die entstandene Lücke lässt sich später mit einer Brücke oder einem Implantat schließen. Ebenso besteht die Möglichkeit, einen herausnehmbaren Zahnersatz zu verwenden.
Ab zum Zahnarzt
Einen toten Zahn sollten Sie stets frühzeitig zahnärztlich behandeln lassen. Ansonsten können chronische Entzündungen zu Komplikationen wie dauerhaftem Mundgeruch und Abszessen führen. Die Bakterien können sich weiterhin im Kiefer und im schlimmsten Fall im ganzen Körper ausbreiten und dort verschiedene Folgebeschwerden wie zum Beispiel Allergien, Hautkrankheiten, rheumatische Erkrankungen, Schmerzattacken, Entzündungen in einzelnen Organen, Konzentrationsschwäche sowie chronische Müdigkeit verursachen und Ihr Immunsystem dauerhaft schwächen.
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Ist Alkohol schlecht für die Zähne?
Dass Alkohol dem gesamten Körper ganz schön zusetzen kann, ist kein Geheimnis. Wie genau er sich aber auf die Gesundheit unserer Beißer auswirkt, erfahren Sie in diesem Blog-Beitrag.
Angegriffener Zahnschmelz und geschwächtes Immunsystem
Mit dem Genuss von alkoholischen Getränken können Sie Ihre Mundgesundheit auf viele verschiedene Arten und Weisen ordentlich aus dem Takt bringen.
Zum einen können die darin enthaltenen Mengen an Säuren und Zucker dazu führen, dass Ihr Zahnschmelz, die natürliche Schutzschicht der Zähne, stark angegriffen wird. Wenn diese Schutzschicht nicht mehr intakt ist und das Zahnfleisch ebenfalls durch Säureangriffe geschwächt wird, haben Karies- und Parodontitis-Bakterien ein viel leichteres Spiel.
Hinzu kommt, dass viele Menschen bei übermäßigem Alkoholkonsum unter Sodbrennen leiden. Wenn sie nun aufstoßen, gelangt zusätzlich die ätzende Magensäure in den Mundraum, umspült die Zähne und das Zahnfleisch und schädigt sie dabei noch mehr.
Bei regelmäßigem Konsum kann Alkohol außerdem zu einer Schwächung des gesamten Immunsystems führen. Ist dieses nicht mehr in der Lage, Bakterien ausreichend abzuwehren, haben Entzündungen und Infektionen im Körper freie Bahn.
Verfärbungen und Mundtrockenheit
Bei regelmäßigem Genuss von alkoholischen Getränken – insbesondere von Rotwein und dunklem Bier – können Sie weiterhin mit sichtbaren Verfärbungen Ihrer Beißer rechnen. Die darin enthaltenen Farbpigmente bleiben nämlich am Zahnschmelz haften und gelangen nach und nach tief in die Poren.
Darüber hinaus entzieht Alkohol Ihrem Körper Flüssigkeit, hemmt die Speichelproduktion und sorgt so für trockene Münder. Speichel spielt normalerweise eine sehr wichtige Rolle bei der Reinigung Ihrer Zähne. Wenn nun deutlich weniger Speichel in Ihrem Mund vorhanden ist, kann er Speisereste nicht mehr zuverlässig wegspülen, zahnschmelzgefährdende Säuren nicht mehr neutralisieren und Bakterien nicht mehr mit voller Kraft abwehren. Es kann in der Folge zu Mundgeruch, Karies, Zahnfleischentzündungen und-rückgängen kommen. Weitere interessante Informationen zu diesem Thema können Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Mundtrockenheit: Ursachen, Folgen und Behandlung“ nachlesen.
Tipps für die Zahngesundheit
Am besten sollten Sie natürlich Ihren Alkoholkonsum im Blick haben und reduzieren – insbesondere den Konsum von besonders säurehaltigen und zuckerhaltigen Varianten.
Achten Sie zusätzlich auf eine ausgewogene Ernährung und darauf, ausreichend viel Wasser zu trinken. Denn dieses kann die Säure aus Ihrem Mund spülen und so den Zahnschmelz schützen. Außerdem wird auf diese Weise der Speichelfluss gefördert.
Durch eine sorgfältige Mundhygiene – regelmäßiges Zähneputzen und die Anwendung von Zahnseide – können Sie außerdem die negativen Auswirkungen von Alkohol auf Ihre Beißer minimieren. Gehen Sie darüber hinaus regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle, um Probleme frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.
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Warum habe ich eine pelzige Zunge?
Belegte Zungen sind absolut keine Seltenheit. Was der Zungenbelag bedeuten kann und wie Sie ihn ganz einfach wieder loswerden, lesen Sie hier.

Natürlicher, feiner Belag oder dauerhaft belegte Zunge?
Eine belegte Zunge ist in den meisten Fällen völlig harmlos. Denn an ihrer rauen Oberfläche bleiben immer wieder abgestorbene Zellteile, Speisereste und Mikroorganismen hängen, die zusammen ein pelziges Gefühl im Mund hervorrufen können. Sie bilden einen natürlichen, feinen Zungenbelag, der aber normalerweise ganz einfach von selbst wieder verschwindet, wenn Sie feste Nahrung zu sich nehmen oder sich die Zähne putzen.
Eine dauerhaft belegte Zunge kann nun zum einen auf eine ungenügende Mundhygiene hinweisen. Stärkerer Belag, der trotz Nahrungsaufnahme und Zähneputzen nicht verschwindet, kann aber auch ein Symptom für ganz verschiedene Erkrankungen darstellen.
Hat eine belegte Zunge eine Erkrankung zur Ursache, gehen mit dem Belag meist auch andere Beschwerden einher – wie zum Beispiel ein brennendes Gefühl. In diesem Fall könnte eine Infektionskrankheit dahinterstecken. Darüber hinaus können aber auch Zahn- und Zahnfleischerkrankungen eine belegte Zunge verursachen.
Verschiedene Färbungen
Belegte Zungen können – je nach Ursache – ganz unterschiedliche Farben annehmen. Ein weißer Belag kann beispielsweise verstärkt bei Erkältungen, Fieber und Verdauungsstörungen auftreten. Gelber Zungenbelag hingegen kann auf Erkrankungen der Galle oder Leber hinweisen.
Eine gesunde Zunge ist leicht rosa gefärbt. Wenn sie aber stark gerötet ist, können zum Beispiel Infektionskrankheiten wie Scharlach, ein Vitamin-B12-Mangel oder eine Entzündung der Zunge dahinterstecken. Brauner Zungenbelag kann wiederum bei der Einnahme bestimmter Medikamente oder auch bei Nierenschwäche auftreten.
Nicht zuletzt kann auch der regelmäßige Konsum von färbenden Nahrungs- und Genussmitteln wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Alkohol oder Nikotin zu verschiedenen farblichen Ausprägungen des Zungenbelags führen.
Was tun und wann zum Arzt?
Durch gründliches Kauen und eine sorgfältige Mundhygiene können Sie die Ansammlung von Zungenbelag in den meisten Fällen gut reduzieren. Was Sie beim Putzen beachten sollten, können Sie im Blog-Beitrag „Tipps und Tricks für eine gelungene Zungenreinigung“ nachlesen.
Bei dauerhaftem Zungenbelag, einer ungewöhnlichen Färbung sowie bei weiteren Beschwerden wie etwa Brennen oder Schmerzen sollten Sie unbedingt Ihren Zahnarzt aufsuchen, damit dieser der Ursache für den hartnäckigen Zungenbelag auf den Grund gehen kann.
Möchten Sie gleich einen Termin vereinbaren oder haben Sie weitere Fragen zum Thema? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
Zahnzwischenräume putzen – so klappt’s ganz einfach!
Ihre Zahnbürste in allen Ehren – aber für eine optimale Mundhygiene reicht sie alleine bei Weitem nicht aus. Wie Sie Ihre Zahnzwischenräume ganz einfach und gründlich pflegen können, lesen Sie hier.

Versteckte Bakterien
Wussten Sie schon, dass Sie sowohl mit einer manuellen als auch einer elektrischen Zahnbürste bei Weitem nicht alle Zahnflächen beim Putzen erreichen? Zwischen Ihren Beißern verstecken sich nämlich Ecken, in die keine normale Zahnbürste vordringen kann.
Wenn in diesen engen Zwischenräumen nun Speisereste hängen bleiben, sammeln und vermehren sich dort Bakterien, die Zahnbelag und in der Folge Mundgeruch, Karies und Zahnfleischentzündungen verursachen können. Aus diesem Grund sollten Sie einmal täglich vor dem „normalen“ Zähneputzen – am besten abends – Ihre Zahnzwischenräume säubern. Doch wie geht das am besten?
Zahnseide für enge Zahnzwischenräume
Um Beläge und Bakterien zwischen den Beißern zu entfernen, stehen je nach Gebiss und persönlichen Vorlieben mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.
Zum einen können Sie hierfür Zahnseide verwenden. Diese eignet sich vor allem für sehr enge Zahnzwischenräume, etwa im Frontzahnbereich. Ungewachste Zahnseide fasert dabei zwischen den Beißern auf und erfasst auf diese Weise den Zahnbelag sehr gründlich. Gewachste Zahnseide ist hingegen glatter und kann so viel leichter zwischen die Zähne gleiten. Sie erleichtert vor allem die Reinigung von Beißern, die sehr eng nebeneinanderstehen.
Zahnseide können Sie ganz einfach anwenden! Reißen Sie zunächst ein etwa 45 cm langes Stück ab – so können Sie für jeden einzelnen Zahn ein neues, sauberes Ende benutzen.
Wickeln Sie nun einen größeren Teil des Bandes um den Zeigefinger einer Hand und einen kleineren Teil der Seide um den Zeigefinger der anderen Hand. Danach können Sie das Band in Zickzackbewegungen von oben nach unten zwischen die Beißer gleiten lassen. Legen Sie dann die Zahnseide in Form des Buchstaben „C“ um den Zahn und ziehen Sie diese langsam vom Zahnfleischrand zur Kante des Zahns. Danach geht es mit dem nächsten Beißer und einem neuen, sauberen Stück Zahnseide weiter.
Putzen mit der Interdentalbürste
Zur Reinigung der Zahnzwischenräume können Sie auch Interdentalbürsten verwenden. Diese feinen, dünnen Bürstchen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie eignen sich vor allem für die Reinigung von größeren Zahnzwischenräumen, zum Beispiel zwischen den Backenzähnen, sowie von Implantaten und Zahnspangen.
Je nach individueller Zahnsituation und Größe der persönlichen Zahnabstände kann pro Gebiss auch der Einsatz von mehreren Interdentalbürsten in unterschiedlichen Größen sowie zusätzlich von Zahnseide für besonders enge Zahnzwischenräume angeraten sein.
Am besten sollten Sie eine Interdentalbürste vor dem Spiegel einsetzen. Hierbei schieben Sie diese vorsichtig in jeden Zahnzwischenraum und bewegen sie mehrmals vor und zurück.
Säubern Sie die Bürste zwischendurch unter fließendem Wasser, bevor Sie sich den nächsten Zahnzwischenraum vornehmen. Zur leichteren Reinigung des Backenzahnbereichs können Sie den Draht der Bürste dabei auch leicht biegen, um erfolgreich in die noch so schwer zu erreichenden Ecken vordringen zu können.
Weitere interessante Informationen zum Thema erhalten Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Warum das Reinigen der Zahnzwischenräume so wichtig ist“. Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
Wie Sie sich am besten auf Ihren Zahnarztbesuch vorbereiten
Wenn Sie einen Termin bei Ihrem Zahnarzt vereinbart haben, steigt kurz vorher vielleicht die Aufregung bei Ihnen. Oder Sie haben Angst, an dem Tag etwas zu vergessen. Hier können Sie nachlesen, was Sie vor dem Zahnarztbesuch beachten sollten.

Die Packliste – daran sollten Sie denken!
Am wichtigsten ist, dass Sie die Versichertenkarte Ihrer Krankenversicherung zu Ihrem Zahnarzttermin mitnehmen. Denn diese hält Ihre persönlichen Daten bereit und sorgt für eine zuverlässige Abrechnung mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse.
Wenn Sie privat versichert sind, müssen Sie hingegen nur an Ihren Personalausweis denken.
Gute Planung und ruhige Ankunft im Wartezimmer
Ob Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Auto oder den Öffis anreisen – am besten sollten Sie für den Weg zu Ihrem Zahnarzt genügend Zeit einplanen, damit Sie diesen rechtzeitig und entspannt erreichen und die Untersuchung konzentrierter angehen können.
Auch ganz allgemein sollten Sie genügend Zeit für den kompletten Besuch einplanen, um sicherzustellen, dass all Ihre Bedürfnisse und Anliegen angemessen und ohne Hektik berücksichtigt und besprochen werden können.
Versuchen Sie am besten, an dem Tag der Untersuchung gut auszuschlafen und andere Stressfaktoren durch gute Planung zu verringern. Ziehen Sie sich außerdem bequeme Kleidung an, in der Sie sich wohlfühlen.
Falls Sie eine längere, lautere Sitzung – eventuell inklusive Bohrer – vor sich haben, können Sie sich auch Kopfhörer und Musik mitnehmen. Auf diese Weise können Sie später die Geräusche während der Behandlung besser ausblenden und sich auf etwas anderes konzentrieren.
Falls Sie Angstpatient sind, sollten Sie uns am besten schon vorher bei der Terminvergabe darauf ansprechen. Wir werden mit Ihnen dann besonders behutsam umgehen und Sie nicht zu lange warten lassen. Ihr Zahnarzt kann Ihnen bei Bedarf außerdem Medikamente oder Beruhigungsmittel geben. Auf eigene Faust sollten Sie diese aber auf keinen Fall einnehmen, damit keine Wechselwirkungen oder Komplikationen auftreten. Weitere interessante Informationen zu diesem Thema können Sie auch in unserem Blog-Beitrag „So können Sie Ihre Angst vorm Zahnarzt überwinden“ nachlesen.
Allgemeine Tipps
Denken Sie unbedingt daran, Ihre Zähne vor dem Zahnarztbesuch gründlich zu putzen – entweder zu Hause oder in der Praxis unmittelbar vor dem Termin. Planen Sie bitte auch hierfür genügend Zeit ein.
Wenn Sie Raucher sind, sollten Sie darüber hinaus einige Stunden vor dem Zahnarzttermin auf die Zigarette verzichten – vor einer normalen Behandlung etwa sechs Stunden, vor einer Zahn-OP sogar etwa 24 Stunden. Denn Ihr Körper ist ansonsten damit beschäftigt, gegen die Giftstoffe aus der Zigarette anzugehen. Dadurch kann unter Umständen die Wirkung der Betäubungsmittel beeinträchtigt werden und Sie könnten bei der Behandlung Schmerzen spüren.
Ebenfalls sollten Sie vor dem Zahnarztbesuch auf Kaffee verzichten. Denn Koffein kann, ähnlich wie Zigaretten, die Wirkung von Betäubungsmitteln senken. Außerdem würde das Risiko für Komplikationen bei der Behandlung durch die blutdrucksteigernde Wirkung ansteigen.
Haben Sie weitere Fragen zum Thema oder möchten Sie einen Termin vereinbaren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wie Sie auch Ihren Sprössling gut auf einen Termin beim Dentisten einstimmen können, erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag „Tipps für den ersten Zahnarztbesuch: Wie Sie Ihr Kind gut darauf vorbereiten“.
Zahnbürste vergessen – was nun?
Es ist Sonntag, Sie sind verreist oder müssen ungeplant woanders übernachten und Ihre Zahnbürste ist einsam und verlassen in Ihrem Badezimmer zurückgeblieben! Was können Sie jetzt tun, um Ihre Beißer trotzdem gut zu pflegen?
Zunächst einmal: Keine Panik! Vielleicht liegt die nächste Tankstelle ja gleich um die Ecke und Sie können sich dort einfach zur Überbrückung eine neue Zahnbürste kaufen. Falls die Option aber nicht bestehen sollte, können Ihnen vielleicht folgende Tipps ein wenig weiterhelfen.

Ein Ausflug in die Vergangenheit
Wenn Sie keine Zahnbürste zur Hand haben, können Sie – so wie zur Frühzeit der Mundhygiene – Ihre Beißer einfach mit dem bloßen Finger schrubben und dann Ihren Mund ausspülen.
Schmieren Sie dazu am besten – falls Sie diese nicht ebenfalls vergessen haben sollten – ein bisschen Zahnpasta auf Ihren Finger. Beim Putzen können Sie diesen auch mit einem kleinen Lappen oder einem Stück Papiertuch umwickeln.
Kleine Helfer in der Not
Wenn Ihnen nur die Zahnbürste fehlt, Sie aber andere hilfreiche Mittel für die Mundhygiene eingepackt haben, sollten Sie diese nicht einfach unberührt in der Ecke liegen lassen!
Um die Bildung von Zahnbelag zu vermindern und die Bakterien etwas aufzuhalten, können Sie zum Beispiel Ihre Zahnzwischenräume gründlich mit Zahnseide reinigen oder auch Ihrem Mundraum mit einer Spülung neue Frische verleihen.
Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi kann ebenfalls dabei helfen, ein bisschen Zahnbelag zu entfernen und für frischen Atem zu sorgen.
Lebensmittel als Zahnbürstenersatz
Auch der Verzehr von bestimmten Lebensmitteln kann darüber hinaus dazu beitragen, die Zeit ohne Zahnbürste zu überbrücken. So kann das lange und ausgiebige Kauen einer rohen Karotte oder eines Apfels durch die Scheuerwirkung die Bildung von Zahnbelag eindämmen, den Speichelfluss fördern und die Selbstreinigung der Beißer gut in Schwung bringen.
Sie sehen also: Selbst, wenn Sie Ihre Zahnbürste vergessen haben sollten, gibt es keinen Grund, auf eine gründliche Mundhygiene zu verzichten! Denn die Beißer ohne Bürste zu putzen, ist immer noch besser, als sie gar nicht zu schrubben!
Falls Sie nach der Überbrückungszeit einen kleinen Auffrischungskurs zum korrekten Einsatz der Zahnbürste benötigen, können Sie im Blog-Beitrag „Putzen, aber richtig!“ viele interessante Informationen hierzu nachlesen.
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Tipps und Tricks für eine gelungene Zungenreinigung
Regelmäßig und gründlich die Zähne putzen – wie wichtig das ist, weiß schon jedes Kind. Aber haben Sie auch schon einmal an Ihre Zunge gedacht? Ob die Reinigung wirklich wichtig ist und wie sie am besten funktioniert, lesen Sie hier.
Die Zunge – ein schönes Plätzchen für Beläge und Bakterien
Eigentlich ist Zungenbelag nichts Schlimmes und relativ harmlos. Denn wegen der rauen Oberfläche der Zunge bleiben grundsätzlich immer viele Nahrungsreste und abgestorbene Zellteile der Zungenschleimhaut an ihr hängen. In den meisten Fällen verschwindet der Belag aber von ganz alleine wieder, sobald Sie feste Nahrung zu sich nehmen oder Sie Ihre Zähne putzen.
Wenn Ihre Zunge jedoch über einen längeren Zeitraum belegt ist, können es sich Bakterien ganz ungestört auf ihr gemütlich machen und darüber hinaus ausbreiten. In der Folge kann es dann zum Beispiel zu Mundgeruch, aber auch zu Zahnerkrankungen wie Karies oder Zahnfleischentzündungen kommen. Um dies zu verhindern und Ihrer Mundgesundheit etwas Gutes zu tun, kann es darum nicht schaden, wenn Sie auch Ihre Zunge im Blick behalten und sie regelmäßig pflegen und reinigen.
Verschiedene Ursachen für Zungenbeläge
Zungenbeläge können verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise können sie durch Rauchen, einseitige Ernährung und eine mangelhafte Mundhygiene entstehen. Aber auch verschiedene Erkrankungen, die nichts mit der Zahnmedizin zu tun haben, können dahinterstecken – zum Beispiel Erkältungen, aber auch chronische Erkrankungen wie Nierenschwäche oder Diabetes.
Bei langfristig anhaltenden Zungenbelägen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit dieser der Ursache hierfür nachgehen und eine Therapie empfehlen kann. Gewöhnliche, nicht-chronische Beläge können Sie hingegen ganz einfach selbst entfernen. Zur Reinigung Ihrer Zunge können Sie dabei verschiedene Instrumente verwenden.
Wie sollten Sie Ihre Zunge reinigen?
Zum einen können Sie Ihre klassische Zahnbürste einsetzen, um Essensrückstände und Bakterien von Ihrer Zunge zu entfernen.
Daneben stehen noch verschiedene Arten von speziellen Zungenreinigern zur Verfügung – zum Beispiel Zungenbürsten, Zungenschaber und Kombi-Instrumente. Mit den Bürsten können Sie den Belag auf Ihrer ausgestreckten Zunge ganz einfach lockern und lösen. Die Schaber setzen Sie hingegen ganz hinten an Ihrer Zunge an und ziehen sie so lange nach vorne, bis keine Rückstände mehr daran hängen bleiben und der Belag komplett abgetragen ist.
Am besten putzen Sie Ihre Zunge täglich gemeinsam mit Ihren Zähnen – seien Sie dabei bitte vorsichtig und üben Sie nicht zu viel Druck aus, damit Sie Ihre Zunge nicht verletzen. Spülen Sie zum Schluss außerdem Ihren Mund noch gründlich aus, damit Sie alle gelösten Beläge und Bakterien vollständig entfernen. Antibakterielle Zungenreinigungsgels und Mundspülungen können Sie ebenfalls einsetzen.
Denken Sie außerdem daran, Ihren Zungenreiniger nach jedem Einsatz gründlich unter warmem Wasser zu säubern, damit sich keine Bakterien daran ansammeln können. Wechseln Sie ihn weiterhin spätestens nach drei Monaten aus.
Mit der Zunge zum Zahnarzt?
Die Zungenhygiene kann ein wichtiger Bestandteil der allgemeinen Mundpflege sein – achten Sie aber natürlich zusätzlich immer auch auf die gründliche Reinigung Ihrer Beißer und Zahnzwischenräume sowie auf die regelmäßigen Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt.
Eine spezielle Zungenreinigung bietet Ihr Zahnarzt in der Regel nicht an. Trotzdem wird er sich bei einem Kontrolltermin natürlich Ihren gesamten Mundraum gründlich ansehen. Sollte Ihr Arzt dabei hartnäckige Zungenbeläge entdecken, kann er sie entfernen und mit Ihnen besprechen, was Sie tun können, um den Zungenbelag dauerhaft loszuwerden.
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Geschichte einer Zahnerkrankung: Seit wann gibt es eigentlich Karies?
Ein Loch im Zahn – das ist heutzutage keine Seltenheit. Aber wie lange schon schlagen sich eigentlich die Menschen mit Kariesbakterien herum? Das lesen Sie in diesem Blog-Beitrag.
Ein schönes Zuhause für Kariesbakterien
Eine Karies kann schnell entstehen, wenn Sie zum Beispiel häufig süßes Obst verspeisen. Die darin steckenden Fruchtsäuren können nämlich Ihren Zahnschmelz angreifen und kleine Mulden und Rillen verursachen, in denen es sich Kariesbakterien richtig schön bequem machen können.
Diese leben von Zucker und Kohlenhydraten und wandeln diese in Säure um – zum Beispiel also auch den Zucker aus süßen Früchten. Durch diese Säure wird der Zahnschmelz weiter aufgelöst und es entstehen neue Mulden und Rillen, in denen sich weitere Bakterien ansiedeln. Diese fressen sich nun immer tiefer in den Zahnschmelz hinein, bis das Loch im Beißer so groß ist, dass sich der Zahn löst oder zerbricht.
Die frühen Stunden der Karies
Wir Menschen schlagen uns schon seit frühester Zeit und mehreren Millionen Jahren mit Kariesbakterien herum – das liegt hauptsächlich an unserem Konsum von Getreide und Zucker.
Schon unsere frühsten Vorfahren haben viel Obst und Früchte gegessen, weil der darin enthaltene Zucker zuverlässig viel Energie liefert. Aber er erhöhte eben gleichzeitig auch schon vor mehreren Millionen Jahren das Risiko, an einer Karies zu erkranken. Weil die Früchte aber nicht ganzjährig verfügbar waren, traten die Bakterien allerdings seltener in Aktion als heutzutage.
Festmahl für Kariesbakterien
Mit der Zeit breitete sich Karies immer weiter aus. Denn zum einen begannen unsere Vorfahren vor etwa zehntausend Jahren, Äcker mit Getreide zu bestellen. Die darin enthaltenen Kohlenhydrate waren nicht nur für die Menschen ein Festmahl, sondern auch für die Kariesbakterien. Besonders stark breitete sich die Krankheit dann außerdem in der jüngsten Vergangenheit aus – seit Zucker erschwinglich ist und Süßigkeiten überall verfügbar sind.
Hinzu kommt noch, dass auch das Zähneputzen noch nicht so intensiv auf der Tagesordnung stand wie heutzutage. So hatten die Kariesbakterien ein sehr leichtes Spiel und konnten sich mit der Zeit sehr tief in sehr viele Beißer fressen.
Zähneputzen nicht vergessen!
Heutzutage wissen wir, wie wichtig eine sorgfältige Mundhygiene ist, um einer Karies zuverlässig vorzubeugen. Putzen auch Sie Ihre Zähne und Zahnzwischenräume immer gründlich und regelmäßig, um den Bakterien keine Chance zu geben. Und nehmen Sie unbedingt auch die Kontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt wahr.
Möchten Sie gleich einen Termin vereinbaren oder haben Sie weitere Fragen zum Thema? Dann können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Ihr Wissen zum Thema „Karies“ können Sie außerdem in unserem Quiz testen.
Aphten im Mund – wann Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen sollten
Aphten im Mund können verschiedene Ursachen haben und manchmal sogar sehr schmerzhaft sein. Obwohl sie meistens harmlos sind, kann ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt in manchen Fällen angeraten sein. Wann Sie lieber einmal einen Experten draufschauen lassen sollten, lesen Sie hier.
Was sind Aphten?
Aphten sind kleine runde oder ovale Geschwüre, die innen weißlich oder gelblich gefärbt und außen von einem entzündeten, roten Rand umgeben sind. Sie treten vor allem auf der Innenseite der Lippen, am Zahnfleisch, an der Innenseite der Wange, an der Zunge und manchmal auch im Rachenbereich auf.
Aphten können dabei ganz verschieden groß sein – die Bandbreite reicht von wenigen Millimetern bis zu etwa einem Zentimeter im Durchmesser. Die Geschwüre können außerdem sowohl einzeln als auch gehäuft, und sowohl einmalig als auch wiederkehrend auftreten. Wenn Sie unter wiederholten Aphten im Mund leiden, kann zum Beispiel eine sogenannte Stomatitis aphtosa dahinterstecken – mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag „Stomatitis aphtosa: Ursachen, Symptome und Behandlung“.
Ursachen für kleine Aphten
Kleinere Aphthen, die sich einzeln blicken lassen, können zwar im Alltag sehr lästig sein und beim Essen, Trinken und Sprechen stören. Sie können teilweise auch sehr unangenehme, brennende oder ziehende Schmerzen verursachen. Meist heilen die Geschwüre aber innerhalb weniger Tage von selbst ab. Zur Linderung der Schmerzen können Sie beispielsweise lokal betäubende Salben, Gele und Mundsprays oder Hausmittel wie Kamillen- oder Salbeitee einsetzen.
In den meisten Fällen hat eine kleine mechanische Verletzung der Schleimhaut die Aphte verursacht. Diese kann zum Beispiel durch einen versehentlichen Biss in die Innenseite Ihrer Wange oder einen kleinen Riss oder Kratzer durch ein hartes, scharfkantiges Lebensmittel entstanden sein. Auch zu energisches Zähneputzen und Reizungen durch Zahnspangen oder Zahnprothesen können ausreichen, um eine Entzündung hervorzurufen und die Bildung von Aphthen zu begünstigen. Ein geschwächtes Immunsystem, anhaltender Stress und psychische Belastungen können ebenfalls zur Entwicklung der Mundgeschwüre beitragen.
Wann zum Zahnarzt?
Obwohl die Bläschen lästig sind, ist in den meisten Fällen keine Behandlung nötig. Kleine, einzelne Geschwüre heilen in der Regel innerhalb von wenigen Tagen von alleine ab.
Trotzdem kann ein Besuch bei Ihrem Zahnarzt sinnvoll sein – zum Beispiel, wenn Aphten und Druckstellen durch nicht optimal sitzende Zahnprothesen verursacht werden. Damit die Verletzung gut abheilen kann und keine neuen Aphten entstehen, muss in diesem Fall dann die Ursache behoben und die Prothese angepasst werden.
Auch wenn die Aphten wiederholt oder gehäuft auftreten, sie sehr groß sind oder starke Schmerzen bereiten, oder wenn die Geschwüre mit weiteren Beschwerden wie zum Beispiel Fieber, Unwohlsein oder einem Schwächegefühl einhergehen, sollten Sie unbedingt Ihren Zahnarzt aufsuchen.
Dieser kann dann die genaue Ursache der Aphten abklären, Erkrankungen ausschließen, eine Therapie empfehlen und Ihnen auch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie der erneuten Entstehung der Mundgeschwüre vorbeugen können.
So sollten Sie Ihre Zähne zum Beispiel immer vorsichtig und sanft putzen und nicht auf Ihren Lippen und Wangen herumkauen. Versuchen Sie außerdem, genau auf sich und Ihre allgemeine Gesundheit, auf eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung an der frischen Luft sowie ausreichend viel Schlaf und Entspannung zu achten. Denn ein starkes Immunsystem kann Erreger viel besser abwehren.
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Warum klingt ein Zahnarztbohrer so gruselig und wie kann ich die Geräusche am besten ausblenden?
Der Bohrer von Ihrem Zahnarzt klingt vielleicht wirklich nicht besonders vertrauenserweckend. Trotzdem ist er sehr nützlich und eine große Hilfe im Kampf für Ihre Mundgesundheit. Warum er sich etwas gruselig anhört und wie Sie die Geräusche am besten ignorieren können, erfahren Sie hier.
Der Bohrer – Ihr Freund und Helfer
Wenn es sich Kariesbakterien in Ihrem Zahn so richtig schön gemütlich gemacht haben, kommt der Zahnarztbohrer zum Einsatz. Mit ihm kann Ihr Zahnarzt ganz einfach die befallenen Bestandteile des Beißers gründlich abtragen und die Karies vollständig entfernen.
Das kleine rotierende Instrument arbeitet sich dabei erst einmal durch die harte Zahnsubstanz und schaufelt dann die von Karies befallenen Stellen schonend aus dem Beißer heraus. Außerdem kann Ihr Zahnarzt mit dem Bohrer Höhlungen anfertigen, in die später die Füllungen einsetzt werden. Zusätzlich wird der Bohrer auch beim Entfernen von rissigen Füllungen und altem Zahnersatz in die Hand genommen.
Weitere interessante Informationen hierzu können Sie auch in unseren Blog-Beiträgen „Zahnarztinstrumente: Welche gibt es und wie werden sie eingesetzt?“ und „Wenn der Zahnarzt bohren muss – Ablauf, Schmerzen und Heilung“ nachlesen.
Moderne Zahnarztbohrer schaffen dabei beeindruckend viele Umdrehungen pro Minute – 150.000 bis 500.000. Sie sind hoch technisierte Instrumente und besitzen entweder einen Mikromotor – wie zum Beispiel der Rosenbohrer, der vergleichsweise starke Vibrationen erzeugt – oder eine durch Druckluft angetriebene Turbine. Diese Geräte sind dann eher vibrationsarm, erzeugen allerdings einen pfeifenden Klang beim Bohren.
Warum klingt der Bohrer so gruselig?
Eigentlich arbeiten moderne Bohrer sogar relativ leise. Wenn Sie aber auf dem Zahnarztstuhl sitzen, kommen Ihnen die Geräusche viel lauter und unangenehmer vor.
Da wäre zum einen das unangenehme Rumpeln und Rattern der Bohrer. Dieses Geräusch wird über Ihren betroffenen Beißer, Ihren Kieferknochen und Ihren Schädelknochen verstärkt und weitergeleitet. Zum anderen wirken auch die hohen, pfeifenden Quietsch-Geräusche der Bohrer viel lauter – denn wenn sich das Instrument in Ihrem Mund an die Arbeit macht, befindet es sich sehr nah an Ihren Ohren. Zusätzlich wirkt Ihre Mundhöhle wie ein Resonanzraum, der die Geräusche noch weiter verstärkt.
Tipps für den Zahnarztstuhl: Geräusche ignorieren
Ihr Zahnarzt kann mit einem modernen Bohrer ausgesprochen präzise arbeiten und Ihnen effizient dabei helfen, Ihre Zahnschmerzen und sämtliche Kariesbakterien zuverlässig wieder loszuwerden. Wenn dieser hoffnungsvolle Gedanke allein Sie nicht über das gruselige Surren des Bohrers hinwegtrösten kann, können Ihnen vielleicht die folgenden Tipps helfen.
Am besten versuchen Sie, die Geräusche des Zahnarztbohrers bewusst auszublenden. Richten Sie Ihren Fokus auf Alternativen und bringen Sie sich einfach Ihre eigene Geräuschkulisse mit auf den Zahnarztstuhl.
Wenn Sie während der Behandlung Ihre Lieblingsmusik oder ein Hörbuch hören, konzentrieren Sie sich nicht so sehr auf den Bohrer und können stattdessen bei der Behandlung etwas Angenehmem lauschen.
Haben Sie weitere Fragen zum Thema oder möchten Sie direkt einen Termin vereinbaren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
