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Aphten im Mund – wann Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen sollten

Aphten im Mund können verschie­dene Ursa­chen haben und manchmal sogar sehr schmerz­haft sein. Obwohl sie meis­tens harmlos sind, kann ein Besuch bei Ihrem Zahn­arzt in manchen Fällen ange­raten sein. Wann Sie lieber einmal einen Experten drauf­schauen lassen sollten, lesen Sie hier.

Was sind Aphten?

Aphten sind kleine runde oder ovale Geschwüre, die innen weiß­lich oder gelb­lich gefärbt und außen von einem entzün­deten, roten Rand umgeben sind. Sie treten vor allem auf der Innen­seite der Lippen, am Zahn­fleisch, an der Innen­seite der Wange, an der Zunge und manchmal auch im Rachen­be­reich auf.

Aphten können dabei ganz verschieden groß sein – die Band­breite reicht von wenigen Milli­me­tern bis zu etwa einem Zenti­meter im Durch­messer. Die Geschwüre können außerdem sowohl einzeln als auch gehäuft, und sowohl einmalig als auch wieder­keh­rend auftreten. Wenn Sie unter wieder­holten Aphten im Mund leiden, kann zum Beispiel eine soge­nannte Stoma­titis aphtosa dahin­ter­ste­cken – mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag „Stoma­titis aphtosa: Ursa­chen, Symptome und Behand­lung“.

Ursachen für kleine Aphten

Klei­nere Aphthen, die sich einzeln blicken lassen, können zwar im Alltag sehr lästig sein und beim Essen, Trinken und Spre­chen stören. Sie können teil­weise auch sehr unan­ge­nehme, bren­nende oder ziehende Schmerzen verur­sa­chen. Meist heilen die Geschwüre aber inner­halb weniger Tage von selbst ab. Zur Linde­rung der Schmerzen können Sie beispiels­weise lokal betäu­bende Salben, Gele und Mund­sprays oder Haus­mittel wie Kamillen- oder Salbeitee einsetzen.

In den meisten Fällen hat eine kleine mecha­ni­sche Verlet­zung der Schleim­haut die Aphte verur­sacht. Diese kann zum Beispiel durch einen verse­hent­li­chen Biss in die Innen­seite Ihrer Wange oder einen kleinen Riss oder Kratzer durch ein hartes, scharf­kan­tiges Lebens­mittel entstanden sein. Auch zu ener­gi­sches Zähne­putzen und Reizungen durch Zahn­spangen oder Zahn­pro­thesen können ausrei­chen, um eine Entzün­dung hervor­zu­rufen und die Bildung von Aphthen zu begüns­tigen. Ein geschwächtes Immun­system, anhal­tender Stress und psychi­sche Belas­tungen können eben­falls zur Entwick­lung der Mund­ge­schwüre beitragen.

Wann zum Zahnarzt?

Obwohl die Bläs­chen lästig sind, ist in den meisten Fällen keine Behand­lung nötig. Kleine, einzelne Geschwüre heilen in der Regel inner­halb von wenigen Tagen von alleine ab.

Trotzdem kann ein Besuch bei Ihrem Zahn­arzt sinn­voll sein – zum Beispiel, wenn Aphten und Druck­stellen durch nicht optimal sitzende Zahn­pro­thesen verur­sacht werden. Damit die Verlet­zung gut abheilen kann und keine neuen Aphten entstehen, muss in diesem Fall dann die Ursache behoben und die Prothese ange­passt werden.

Auch wenn die Aphten wieder­holt oder gehäuft auftreten, sie sehr groß sind oder starke Schmerzen bereiten, oder wenn die Geschwüre mit weiteren Beschwerden wie zum Beispiel Fieber, Unwohl­sein oder einem Schwä­che­ge­fühl einher­gehen, sollten Sie unbe­dingt Ihren Zahn­arzt aufsuchen.

Dieser kann dann die genaue Ursache der Aphten abklären, Erkran­kungen ausschließen, eine Therapie empfehlen und Ihnen auch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie der erneuten Entste­hung der Mund­ge­schwüre vorbeugen können.

So sollten Sie Ihre Zähne zum Beispiel immer vorsichtig und sanft putzen und nicht auf Ihren Lippen und Wangen herum­kauen. Versu­chen Sie außerdem, genau auf sich und Ihre allge­meine Gesund­heit, auf eine ausge­wo­gene Ernäh­rung, viel Bewe­gung an der frischen Luft sowie ausrei­chend viel Schlaf und Entspan­nung zu achten. Denn ein starkes Immun­system kann Erreger viel besser abwehren.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema oder möchten Sie einen Termin verein­baren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

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