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Zahnpflege im Alter

Schon als Kinder lernen wir, dass es wichtig ist, die Zähne gründ­lich zu putzen. Aber gibt es bestimmte Dinge, die bei der Zahn­pflege beson­ders beachtet werden sollten, wenn der Zahn der Zeit an uns nagt?

Älteres Paar im Badezimmer beim gemeinsamen Zähneputzen vor einem Spiegel, Mann legt Arm um die Frau.

Herausforderungen des Alters

Im Wesent­li­chen sind bei der Zahn­pflege im Alter dieselben Dinge zu beachten wie bei der normalen, tägli­chen Zahn­pflege in jüngeren Jahren.

Mit der Zeit nutzen unsere Zähne durch die regel­mä­ßige Benut­zung und die Belas­tung durch säure­hal­tige Lebens­mittel ab. Das Immun­system ist im Alter nicht mehr so stark und der Mund­raum wird anfäl­liger für Entzün­dungen. Um Ihre Zähne trotzdem weiter gesund zu halten, ist eine gründ­liche Mund­pflege wichtig – darum sollten Sie weiterhin zwei Mal täglich sorg­fältig Ihre Zähne putzen.

Was beim Zähneputzen wichtig ist

Beim Schrubben sollten Sie aller­dings darauf achten, die Zahn­bürste wegen des zurück­ge­henden Zahn­fleisches und wegen frei­lie­gender Zahn­hälse etwas sanfter aufzudrücken.

Wenn Sie alters­be­dingte moto­ri­sche Schwie­rig­keiten haben und die Sehkraft etwas nach­lässt, können Sie sich das Zähne­putzen erleich­tern, indem Sie eine elek­tri­sche Zahn­bürste oder eine größere Bürste mit extra breitem Griff benutzen. Mit diesen Hilfs­mit­teln können Sie Ihre Zähne zuver­lässig vom Zahn­belag befreien.

Wichtig ist gerade im Senio­ren­alter auch die Reini­gung der Zahn­zwi­schen­räume, weil diese mit der Zeit größer werden, sodass sich mehr Spei­se­reste fest­setzen können. Wenn hier die Benut­zung von Zahn­seide zu mühsam ist, sind Inter­den­tal­bürsten eine gute Alternative.

Gesunde Zähne – auch im Alter

Die Reini­gung von Zahn­pro­thesen ist eben­falls sehr wichtig. Diese können zwar nicht von Zahn­krank­heiten befallen werden, jedoch setzen sich an ihnen viele Bakte­rien fest, die das Zahn­fleisch und angren­zende Zähne angreifen.

Durch Krank­heiten oder Medi­ka­mente kann es bei Senioren auch zur Verm­in­dung des Spei­chel­flusses kommen. Spei­chel verrin­gert den Einfluss von Säuren auf die Zähne und spielt so eine entschei­dende Rolle in der Abwehr von Kari­es­bak­te­rien. Wenn Sie einen trockenen Mund haben, sollten Sie also Ihre Spei­chel­pro­duk­tion anregen – zum Beispiel können Sie zucker­freie Kaugummis kauen, zucker­freie Süßig­keiten lutschen und regel­mäßig Wasser trinken.

Um Ihre Zähne auch im Alter gesund zu halten, ist vor allem der regel­mä­ßige Gang zum Zahn­arzt von großer Bedeu­tung. Er kann Ihre Zähne gründ­lich unter­su­chen und bei profes­sio­nellen Zahn­rei­ni­gungen regel­mäßig alle noch so hart­nä­ckigen Beläge entfernen.

Mehr Infor­ma­tionen zur profes­sio­nellen Zahn­rei­ni­gung und zur Alters­zahn­heil­kunde finden Sie hier. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

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