Wenn Weisheitszähne durchbrechen: Erste Hilfe bei Schmerzen
Von unseren Beißern sind besonders die Weisheitszähne dafür bekannt, sich über die Jahre zu echten Unruhestiftern in unseren Gebissen entwickelt zu haben. Wie Sie sich bei Weisheitszahnschmerzen verhalten sollten, lesen Sie hier.
Nicht verzagen, Zahnarzt fragen!
Wenn die Weisheitszähne durchbrechen, ist im Kiefer häufig nicht ausreichend Platz für sie vorhanden. So können die betroffenen Beißer beispielsweise entweder gar nicht oder nur teilweise und Stück für Stück durchbrechen. Gerade im letzten Fall können Bakterien nun sehr leicht in den Raum zwischen Zahn und offenem Zahnfleisch gelangen und dort – bei jedem weiteren kleinen Schub – Entzündungen und Schmerzen verursachen. Weitere Informationen hierzu können Sie auch in unserem Blog-Beitrag „Weisheitszahn-Entzündung – Ursachen, Symptome und Erste-Hilfe-Tipps“ nachlesen.
Damit es gar nicht zu diesen Problemen kommt, sollten Sie sich an Ihren Zahnarzt wenden, sobald Ihre Weisheitszähne durchbrechen. Falls die Beißer bereits für Schmerzen sorgen, können Sie diese zur Überbrückung folgendermaßen lindern.
Tipps und Tricks zur Linderung
Zum einen können Sie die betroffene Stelle von außen mit einem Kühlakku, einem kalten, feuchten Tuch oder einem Eisbeutel kühlen, um Ihre Schmerzen zu lindern und Schwellungen abklingen zu lassen. Achten Sie dabei bitte darauf, dass Sie den Kühlakku oder den Eisbeutel nicht direkt auf Ihre Haut legen, sondern vorher mit einem kleinen Handtuch umwickeln.
Zusätzlich können Sie Salzlösungen, antibakterielle Mundspülungen oder auch entzündungshemmende Tees aus Salbei, Pfefferminze oder Kamille als Spülungen einsetzen, um die Mundhöhle zu desinfizieren und vorübergehend die Beschwerden zu lindern. Schmerzmittel können ebenfalls helfen.
Versuchen Sie außerdem, den betroffenen Bereich zu schonen, und vermeiden Sie das Kauen – insbesondere von harten oder klebrigen Nahrungsmitteln – auf der schmerzenden Seite.
In jedem Fall sollten Sie weiterhin auf eine gründliche Mundhygiene achten! Putzen Sie Ihre Zähne vorsichtig und greifen Sie gegebenenfalls auf eine weiche Zahnbürste zurück.
Vereinbaren Sie gleich einen Termin!
Die genannten Tipps und Tricks können im besten Fall Ihre Beschwerden vorübergehend lindern. Das ursächliche Problem lösen sie jedoch nicht. Darum sollten Sie bei schmerzenden Weisheitszähnen auf jeden Fall so schnell wie möglich Ihren Zahnarzt aufsuchen. Denn nur dieser kann Ihre Beißer gründlich begutachten und feststellen, ob eine Entfernung notwendig ist oder ob sich andere Behandlungsoptionen anbieten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in unseren Blog-Beiträgen „Weisheitszähne – warum sie oft raus müssen“ und „Weisheitszahnentfernung: Dauer, Ablauf und Tipps für die Zeit nach der OP“. Ihr Wissen hierzu können Sie auch in unserem Quiz zum Thema „Weisheitszähne“ testen.
Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie gleich einen Termin vereinbaren? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.